Du gleichst der Rose zarter Blüte,
die in der Freiheit unberührt
einst in der Abendsonne glühte,
mein Auge und mein Herz verführt.
 
Dein unbekümmert frisches Lachen,
die Sanfheit, deiner Worte Sinn,
die unbeschwert, doch Glut entfachen,
wie bei der Blumenkönigin.
 
Die dunklen Augen traumhaft blickend,
sie spiegeln Unschuld, märchenhaft,
Von jeder Stunde neu entzückend,
mit einem Hauch von Leidenschaft.
 
Doch alle Schönheit wird einst weichen.
Die Rose welkt, sie wird verblühn.
Man trennt sie achtlos von den Sträuchen,
so wird man ihren Tod verfrühn.
 
Ein and'res Schicksal traf die Rose,
die einstmals reizvoll mich betört'.
Ich ließ die Freiheit ihr, die große,
der Nachtfrost hat sie mir zerstört.