IT-Welt

Explosive Akkus in Smartphone

Viele werden mit großem Schrecken mitbekommen haben, dass Smartphones explodieren können. Der Akku verhält sich bei einigen Modellen nämlich wie ein Feuerwerkskörper, den man in der Hand zündet und wartet, bis er explodiert. In beiden Fällen kann dies schwere Verletzungen verursachen

thumb handyexplosion Vorgetäuschte Schadensfälle
Als der Hersteller zu einer Umtauschaktion aufrief, wurden ältere Smartphones in die Mikrowelle gelegt, in der Hoffnung auf kostenlosen Ersatz. Das es nicht so einfach ist, das Gerät unkenntlich zu machen, zeigt das YouTube-Video von taeddyyy. Es müsste schon die ganze Mikrowelle gesprengt werden.
thumb verletzte schweizerin Schmerzhafte Erfahrung einer jungen Schweizerin
Ein Fall erregte besonderes Aufsehen, als ihn die Presse veröffentlichte. Während der Arbeit auf einer Baustelle, machte die 18 Jährige Malerin eine schmerzhafte Erfahrung mit ihrem Smartphone. Aus der Hosentasche loderten plötzlich Flammen, da der Akku ihres Handys explodierte. In ihrem Facebook-Profil schrieb sie, dass ihr Bein eine Minute lang brannte.
Trotz der raschen Reaktion ihres Chefs, der ihr die Arbeitskleidung vom Körper riss, erlitt sie hässliche Brandwunden am Bein. Dieser tragische Unfall ereignete sich im Juli 2013 und war nicht der einzige. Einen ausfürlichen Bericht findet man unter 20min.ch. Nicht nur Samsung, auch Apple hatte ein Akku-Problem. Beim Stichwort "iPhone-Explosionen" spucken Suchmaschinen ähnliche Artikel über böse Unfälle aus. Inzwischen wurde bei beiden Giganten fleißig nachgebessert und die Nachfolgemodelle haben nun keinen Sprengsatz mehr.
thumb explosives smartphone Des Einen Leid, dem Anderen (Schaden-)Freud
Als in etwa 100 Geräten weltweit der Akku explodierte, konnte natürlich Schadenfreude nicht ausbleiben. Dumme Sprüchen und Videos über Smartphones waren die Folge. Das YouTube-Video von Modded Games zeigt als Animation in seiner GTA 5 Parodie, das explosive Galaxy Note 7. Samsung hat dieses Video entfernt, doch YouTube veröffentlichte es wieder.
10 der lustigsten Reaktionen auf das explodierende Samsung Note 7 auf boredpanda.com.

Smartphonitis, eine weitverbreitete Sucht

Wenn ich aus dem Fenster schaue, kann ich beobachten, dass über die Hälfte der Fußgänger, die vorbeimarschieren, so vertieft mit dem Smartphone beschäftigt sind, dass sie von der Umwelt kaum noch etwas mitbekommen. Wie hypnotisiert sind sie dem elektronischen Spielzeug verfallen. Das Telefonieren ist längst zur Nebensache geworden. Es wird gebloggt, gesimst, gewischt und gedrückt, bis die Finger taub werden.

thumb smartphone miezen Die beste Verwendung für ein Smartphone
Hätte ich auch so süße Miezen, wie auf dem folgenden YouTube-Video, würde ich mir vielleicht doch noch ein Smartphone zulegen. Die ausgefuchsten Miezen sind ganz verrückt nach diesem Spielzeug und beherrschen es exzellent. Weitere Videos von den Miezekatzen findet man [ hier ]
Smartphones beherrschen die Welt
Neben Grippe, Pest, Cholera und Drogen, gesellt sich eine neue Plage zu den Geißeln der Menschheit. Man braucht nicht weit zu gehen, um Menschen zu finden, die von "Smartphoneitis" befallen sind.
 
thumb handysucht test Veröffentlicht wurde dieses YouTube-Video am 03.03.2016 von taff auf ProSieben. Laut einer Studie sind aktuell 176 Millionen Menschen weltweit handysüchtg, im Jahr 2013 waren es dagegen nur 79 Millionen. In 2 ¾ Jahren über 100% gibt zu Denken. Immer griffbereit! Eine aktuelle Studie besagt, dass wir unser Handy etwa 135 Mal am Tag benutzen. Dieses Experiment zeigt, wie handysüchtig wir wirklich sind.
Man muss es haben aber braucht man es denn?
Kontakt zu Notarzt, Polizei, Arbeitsplatz oder Familie, kann man auch mit einem einfachen Mobiltelefon haben, warum muss es also unbedingt eine Multimediamaschine sein?
thumb von handysucht befallen So kann Handysüchtigkeit aussehen
Das YouTube Video von Sofia Martinez befasst sich mit dem allbeliebte Thema Smartphone/Handy und wie unser Alltag wohl wäre, wenn wir unser Handy mal wieder ab und zu weglassen würden. Ob und wieweit ihr den Online-Medien bereits verfallen seid, könnt ihr mit dem Test zur Onlinesucht herausfinden.
Hassliebe durch Abhängigkeit
Smartphones und iPhones werden im Schnitt drei Stunden am Tag genutzt. In einer Studie wurde festgestellt, dass sich die meisten immer schlechter fühlen, wenn die Abhängigkeit beginnt. Sie lieben ihr Handy und können sich den Alltag ohne Handy nur noch schwer vorstellen.
thumb handyzeit Soviel Zeit verbringen wir mit unserem Handy
In diesem YouTube-Video, das 2015 von Dokoo veröffentlicht wurde, verdeutlicht dies mit ehrlichen Aussagen von Betroffenen. Es wird in unterhaltsamer Weise geschildert, wie weit Smartfonitis schon fortgeschritten ist. Ob eine digitale Diät in nächster Zeit wirklich fruchtet, sei dahingestellt.
Erschreckendes Verhaltensmuster
Viele nehmen das Smartphone mit ins Bett, damit sie es morgens gleich als Erstes in der Hand haben. Die Stimmung richtet sich nach den erhaltenen Nachrichten und eine Welt bricht zusammen, wenn sie in den nächsten 10 Minuten keine Nachricht erhalten. Früher blätterten Patienten im Wartezimmer einer Arztpraxis noch beschaulich in Illustrierten, heute starren sie wie hypnotisiert auf das Display ihres Smartphones.
thumb handykinder So süchtig sind schon kleine Kinder nach Handys
Ständig am Handy, kurz die Mails checken am Laptop, spielen vorm Fernsehen. Dieses YouTube-Video, veröffentlich 2015 von Alles TV zeigt, dass viele Kinder das Medienverhalten ihrer Eltern imitieren und können sich kaum mehr ohne Medien beschäftigen.
Ob auf der Straße, in der Schule, auf Spielplätzen, überall sieht man sie am Handy kleben. Ärzte bestätigen, selbst bei Kleinkindern gibt es bereits Anzeichen von Abhängigkeiten. Besonders iPhones und Smartphones finden bei Kindern große Begeisterung und können sie laut Studie sehr leicht süchtig machen. Das Tragische dabei ist, die Eltern sind häufig vollkommen überfordert.

Ideale Bedingungen für Nistplätze von Keimen
Selbst auf die Toilette wird das Smartphone häufig mitgenommen. Da braucht man sich nicht wundern, wenn der ständiger Begleiter zum Paradies für Bakterien wird. Bereits, durch Händeschütteln, Berühren von Türklinken und anderen Gegenständen werden Keime übertragen, zumal der Bildschirme nicht mit scharfen Putzmitteln oder Alkohol gereinigt werden darf. So wird das Smartphone auch zur potentiellen Bakterienschleuder, die ernsthafte Erkrankungen auslösen kann.

Standort ändern in Windows 10

Unter Windows 7 bestand die Möglichkeit seinen Standort manuell einzutragen. Diese Option war leider unter Windows 8 sowie den ersten Versionen von Windows 10 noch nicht zufriedenstellend. Bei mir, sowie in vielen anderen Fällen wurde ein völlig falscher Standort angegeben. Die Standortposition war immer nur von der IP-Adresse des Routers abhängig, die vom Provider vergeben wurde. Es erschien dann vermutlich der Sitz des Providers aber nicht der eigene Standort.
 
Alternative Lösung
Da mein Standort bei diesen älteren Systemen um ca. 100 Km differierte, musste ich in die Trickkiste greifen. In der Karten-App legte ich mir meinen Standort als Favorit an. Nach dem Öffnen der Karte wurde dann mein Standort angezeigt, da sich Windows das letzte Fenster merkt.
 
Wetter-App immer korrekt
Bei der Wetter-App bestand dieses Problem nicht, denn hier konnte (und kann man) den Standort auch manuell einstellen. Damit konnte die Position gespeichert werden und war immer verfügbar, unabhängig vom Standort, der automatisch der Karten-App zugewiesen wurde.
 
Positionsdienst-Erweiterungen
Nach einem Update, vermutlich nach dem Anniversary Update, besteht nun die Möglichkeit den Standardaufenthaltsort selbst einzutragen. Diese Einstellung hat Microsoft bereitgestellt, wenn kein Zugriff auf GPS erfolgen kann oder kein GPS-Tracker installiert ist. Erst als ich mir die Neuerungen in den Update-Beschreibungen zur Brust nahm, entdeckte ich, dass Microsoft hier gewaltig nachgebessert hat. [ mehr ]
 
Cortana benötigt einen Standort
Wer die digitale Sekretärin Cortana nutzen will, kommt nicht umhin, den Standort anzugeben. Kein Standort bedeutet für die redselige Cortana häufig großes Schweigen. In diesem Fall werden nur noch lokale Fragen in Windows 10 beantwortet.

Mit dem Anniversary Update unter Windows 10 Pro, besteht nun zusätzlich die Möglichkeit, Cortana zu deaktivieren, wenn sie nervt. Dabei kann der Positionsdienst nach wie vor, auch ohne die Dame genutzt werden.
 
Standort manuell einzutragen
Fast alle Einstellungen können in Windows 10 bequem über Schalter vorgenommen werden, so auch jene für den Positionsdienst. Dazu sind folgende Schritte erforderlich:
 
Mehrere Möglichkeiten bieten sich an, zum Positionsdienst zu gelangen. Neben einer Eingabe in der Suche, oder der Option Cortana zu fragen, führen noch zwei weitere Wege zu den Seiten in denen die entsprechenden Einstellungen vorgenommen werden können: Entweder öffnet man das Startmenü icon start oder die Benachrichtigungen über das Symbol ganz rechts in der Taskleiste. Beide Bereiche enthalten den Button »Einstellungen« bzw. »Alle Einstellungen«. thumb windows start

In den Windows-Einstellungen befindet sich neben weiteren Symbolen, auch das Symbol, das wie ein Vorhängeschlosses aussieht. Mit diesem Symbol, das gleichzeitig als Button dient, werden die Datenschutz-Einstellungen geöffnet. Bevor Sie in den Datenschutzoptionen Änderungen vornehmen, sollten Sie sich auf jeden Fall die Datenschutzbestimmungen gut durchlesen, um zu erfahren welche Daten dabei an Microsoft übermittelt werden. thumb einstellungen

Im Fenster der Datenschutzoptionen, das einige gut beschriebene Schalter enthält, können grundsätzliche Datenschutz-Richtlinien vorgegeben werden. Auf der linken Seite findet man in einem Menü die einzelnen Bereiche, in denen zahlreiche weitere Einstellungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Hier wählen Sie nun »Position« und aktivieren im Positionsfenter den Positionsdienst. Danach klicken Sie auf die Schaltfläche »Als Standort festlegen«. thumb standort

Der Button »Als Standort festlegen« öffnet die Karten-App, in der die erforderlichen Angaben eingegeben oder geändert werden können. Die Einstellungen werden nach Verlassen der Karten-App automatisch gespeichert. Der Standort wird bei jedem Öffnen nur dann angezeigt, wenn keine andere Karte aufgerufen wurde, doch kann mit dem Symbolstreifen rechts, die Karte mit dem Standort wieder geöffnet werden. thumb karte standort
 
Wurde die genaue Position für »Wetter« erlaubt, sollte in der Wetter-App nach dem Aufruf der Live-Kachel im Startmenü, der richtige Ort erscheinen, falls vorher nichts anderes eingegeben wurde.
 
Wenn die Kiste raucht und kracht, hast sicher du was falsch gemacht!

Komponieren und Samplen mit dem Amiga

Nach dem Einstieg in die Programmiersprache (Amiga-) Basic, erstellte ich für mich nützliche Anwendungen. In einer Lektion meines Fernstudiums wurde mir die Aufgabe gestellt, ein komplexes Programm zur Verwaltung eines Friseurgeschäfts mit mehreren Filialen zu erstellen. Da mir dabei oft der Kopf rauchte, wollte ich etwas Abwechslung und befasste mich mit Computermusik. Erste Kontakte knüpfte ich mit Basic, mit dessen Hilfe ich über ein Librarie den Sound Chip Paula ansprach. Die ersten Töne bekamen nun ein Gesicht in Form von Notenwerten. dmcs 01
 
Schon bald genügten mir die blechernen Töne nicht mehr, die mit Basic entstanden, so entschloss ich mich, eine Profi-Musik-Software zu kaufen. Ein erstes Programm, vorgestellt und beschrieben in einem Amiga-Magazin war das Deluxe Music Construction Set.
 
Bessere Amiga-Klänge mit DMCS  
Das Deluxe Music Construction Set (DMCS) ist ein Musikeditor für den Amiga sowie für den Macintosh, entwickelt von Geoff Brown und John MacMillan. Es war der erste Musik-Editor für den Amiga. DMCS gestattete eine umfangreiche Notation für professionelle Partituren, die ausgedruckt werden konnten. Als das Programm nach Europa kam, wurde es von Electronic Arts (EA) veröffentlicht. Ariolasoft veröffentlichte das Programm in Europa unter Lizenz von EA. Ursprünglich kostete es 65 $. Wie viel DM ich damals hinblättern musste weiß ich leider nicht mehr. Billig war es jedenfalls nicht. dmcs_02
 
Mein DMCS lockte dem Amiga aus vier Kanälen verschiedene Stimmen hervor. Es standen jeweils 15 Instrumente plus Schlaginstrumente zur Verfügung, die jeweils einem Kanal zugeordnet werden konnten. Mein Amiga 500 war somit in der Lage eine 8-Bit-Sample-Wiedergabe und MIDI-Synthese zu nutzen. Professionelle Sample-Wiedergaben und komplexe Musikkompositionen waren mit diesem Programm aber nicht möglich. Diese Aufgabe erledigten spätere Anschaffungen sog. Tracker.
 
Tracker Sound mit dem Amiga erzeugen
Mit einem Tracker lassen sich Musikstücke mit mehreren Instrumenten komponieren, ähnlich wie mit anderer Musiksoftware z. B. DMCS. Der Unterschied ist neben einer einfacheren Benutzeroberfläche, mit Trackern können die Eigenschaften der Stimmen besser angepasst werden. Damit entstehen bereits mit den Standardeinstellungen Effekte, die den Originalinstrumenten ziemlich ähnlich sind. Der Tracker, ein sog. Musik-Sequenzer-Programm wird bedient, indem man einzelne Instrumente mittels eines Rasters als Tonspur aneinanderfügt. Jede Tonspur kann bei Bedarf getrennt bearbeitet werden, indem man die anderen Spuren ausblendet. Tracker zeigen neben weiteren Parametern, die Notenwerte an, wobei Kenntnisse des Notenlesens durchaus von Vorteil sind. Auch Percussion- (Schlag-) Instrumente lassen sich damit in ihrer Tönhöhe manipulieren. Die zusammengesetzten Musikstücke können anschließend synchron wiedergegeben und als Audiodatei gespeichert werden.
 
Folgende Sound Tracker wurden für den Amiga entwickelt:
Ultimate Soundtracker, Pro Tracker, OctaMED, NoiseTracker, Audio Sculpture, Radium, DigiBooster und Oktalyzer.
 
Für meinen Amiga 500 begnügte ich mich noch mit dem Ultimate Soundtracker von Karsten Obarski, der vier Kanäle unterstützte. Meinen Amiga 1200 fütterte ich mit dem Oktalyzer von Armin Sander, der acht programmierbare Kanäle anbot, wie schon aus dem Namen zu entnehmen ist. Lange Zeit war ich völlig zufrieden mit der Musikqualität des Oktalyzers und erst nach der Umstellung auf Windows PCs änderte sich diesbezüglich mein Geschmack. Auf alle Fälle bin ich dankbar, dass ich die Fortschritte selbst nachvollziehen und miterleben durfte. soundtracker

Grafik mit dem Amiga

Nachdem ich mich mit dem Amiga soweit angefreundet hatte, indem ich seine Qualitäten aber auch seine Tücken kannte, war ich mit den grafischen Eigenschaften der eigenen Bordmittel nicht mehr ganz zufrieden, ein Grafikprogramm musste her. Es gab zu dieser Zeit etliche Grafikprogramme für den Amiga, doch möchte ich eines der Besten seiner Art hier erwähnen. Deluxe Paint entzückte laut Magazinen als umfangreichste Grafiksoftware die Amiga-Gemeinde und wurde auch bestens vermarktet. So fackelte ich auch nicht lange und besorgte mir DPaint. dpaint logo
 
Deluxe Paint, kurz DPaint von Electronic Arts  
DPaint galt als bestes Mal- und Animierprogramm für den Amiga 500, 1000, 1500, 2000 und 3000. Mit leistungsstarken Werkzeuge ließen sich von Profis und Neueinsteiger optimale Ergebnisse erzielen. Arbeiten mit Farben wurde durch einen damals neuartigen Farb-Mixer deutlich vereinfacht. Der HAM-Modus, eine spezielle Datenkompression, gestattete es, Bildchen mit 4096 Farben zu malen. Mit dem Werkzeug "Leuchttisch" konnten Übergänge für nahtlose Animationen erzeugt werden. Zum Betrachten stand ein Kontrollfeld mit Bedienelementen zur Verfügung, ähnlich wie bei einem Videorecorder. dpaint floppy
 
Ein Vergleich mit heutigen Grafikansprüchen
Nach dieser Lobeshymne kann ich heute nur den Kopf schütteln, angesichts der Tatsache, wie bescheiden meine Ansprüche doch damals waren. Allerdings muss ich eingestehen, dass Deluxe Paint später durch verbesserte Hardware auch an Qualität gewann, doch kommt dieses Programm keineswegs nur annähernd an den heutigen Marktführer Photoshop von Adobe Systems heran.

Als Anschauungsmaterial waren einige Bilder DPaint beigefügt. Das Beispielbild von der Totenmaske des Tutanchamun zeigte die grafischen Fähigkeiten des Amigas und diente als Vorzeigesymbol dieses Computers. Es war auch als Titelbild auf der Schachtel, vermutlich um mit King Tut die Amiganer zum Erwerb dieser Grafiksoftware an die Kasse zu locken.

Ein weiteres Bild die "Venus", ein Detail aus der Geburt der Venus von Sandro Botticelli, gehörte ebenfalls zum Lieferumfang. Die Venus von DPaint schien mir damals schon wie ein Mosaik, doch anbetracht der damaligen grafischen Mittel, galt sie als Attraktion. Hier ein Vergleich zwischen DPaint und Adobe Photoshop:
 
tut dpaint tut original venus dpaint venus original
Tutanchamun als DPaint-Bild Tutanchamun als Photoshop-Bild Venus als DPaint-Bild Venus als Photoshop-Bild

 


Der Commodore Amiga 1200

Irgendwann ging es mir auf den Wecker, ständig mit der Workbench zu starten oder ständig als einzige Datenträger die Disketten zu wechseln, daher besorgte ich mir 1995 den ersten auf dem Markt erhältlichen Amiga 1200 HD. In diesem Teil, der wie der 500er sein System in der Tastatur beherbergte, war eine Festplatte verbaut mit sage und schreibe 100 MB (später 500 MB) Speicherkapazität. Die Sensation war, man konnte von der Platte tarten. Das Betriebsystem, AmigaDOS, der CLI (Kommandozeileninterpreter) und das Boot-Menü befanden sich nun auch auf der Festplatte. amiga 1200 hd
 
Was heute eine Selbstverständlichkeit ist, war damals eine Besonderheit, nach dem Einschalten des Computers zuzusehen, wie er von selbst hochfuhr. Noch eine geraume Zeit genoss ich diesen Vorgang, lehnte mich dabei gemütlich zurück und trank eine Tasse Kaffee. Da ich in einer Zeit aufwuchs, in der ein Rechenschieber noch mathematische Aufgaben erledigte, sieht man selbst einen noch so einfachen Computer, wie den Amiga 1200 mit anderen Augen. So ist es auch kein Wunder, dass ich mich speziell mit AmigaBASIC befasste, welches im Lieferumfang enthalten war und damals bereits erlaubte, strukturierte Anwendungen zu programmieren.
 
Weitere nützliche Funktionen steckten tief im Eingemachten. Über sog. Libraries (Programmbibliotheken) konnte man mit AmigaDOS etliche Aufgaben erledigen, die bis zur Hardwaresteuerung reichten. Für den Drucker, zu jener Zeit ein "Nadler" konnte ich damit beispielsweise jede einzelne Nadel präzise steuern.
 
Der Chipsatz, die Entlastung des Hauptprozessors
Die Mikrochips standen beim Amiga 1200 nun alle unter weiblicher Vorherrschaft, denn es regierten neben dem Chef, dem Hauptprozessor, einem Motorola 68EC020 mit einer Taktfrequenz von 14 MHz:

• Custom-Chip Alice, als Nachfolgerin von Agnus
• Grafikprozessor Lisa löste Denise ab
• Soundchip Paula blieb unverändert
 
Mit dem sog. AGA-Chipsatz hatte man besonders die Grafikfähigkeiten von Lisa verbessert. Um einen kleinen Eindruck zu gewinnen, wie diese gesteigerte Leistungsfähigkeit zustand kommt, will ich kurz aufzeigen, wie Lisa schuftet: Der Grafikchip Lisa besitzt 300.000 Transistoren, 3x mehr als ihre Vorgängerin Denise mit ihren etwa 100.000 Halbleitern.
 
Qualität kostet nun mal Geld
Der Amiga 1200 HD bestach nicht nur durch seinen deutlich stärkeren 32-Bit-Prozessor und seinen verbesserten Chipsatz, sondern auch durch einen größeren Arbeitsspeicher von 2 MB (Chip-RAM). Beim 500er hatte ich nur einen Bruchteil dessen zur Verfügung. Die verbaute leistungsfähigere Grafikkarte werkelte mit 32-Bit, was einen flackerfreien Bildschirm garantierte. Für all diese "Zuckerl" musste ein Amiga-Fun einen Betrag um die 1000 DM hinblättern. Eine hohe Bildschirmauflösung, wie sie heute Standard ist, konnte noch nicht hervorgezaubert werden, denn leichtes Pixeln gehörte auch beim 1200er noch zum Markenzeichen des Amigas. Der Amiga 1200 HD schlummert noch heute mit samt dem RGB-Monitor bei mir auf dem Speicher.


Der Commodore Amiga 500

Die gute spanische Freundin
In den Jahren um 1988 genehmigte ich mir also den elektronischen Rechenautomat Amiga 500 von Commodore. Lange Zeit war mir nicht bewusst, dass es sich dabei um eine Spanierin handelt, die von nun an in mein Leben trat. Amiga, spanisch Freundin, wäre demnach genau genommen eine Rechenkünstlerin. Irgendwie hat Amiga das Geschlecht gewechselt, obwohl Bauteile (Chipsatz), die den Boss (Prozessor) unterstützten, zur Mehrheit weiblich waren. Denise war der Chip, der die Grafikausgabe steuert. amiga 500
Paula war verantwortlich für die Tonausgabe und überwachte alle vorhandenen Diskettenlaufwerke. Agnus unterstützte die beiden Damen, indem er ihnen ausreichend Chip-RAM spendierte.
 
Ausstattung und Zubehör
Der Amiga 500 war der meistverkaufte Amiga-Computer von Commodore und sicherlich auch einer der meistverkauften Heimcomputer-Modelle der damaligen Zeit. Ein RGB-Monitor, der aus den Rot-, Grün und Blauanteilen von Farben ein buntes Bild zusammenmixte, sowie ein Nadeldrucker gehörten zu den wichtigsten Bestandteilen der Erstausstattung. Der Amiga 500 war kein PC (Personal Computer) wie man ihn heute kennt, vielmehr kann man ihn als Heim- und Spielecomputer einordnen. Seine Bild- und Tonqualität war gegenüber den damals üblichen Standards deutlich überlegen. Dennoch wäre es besser gewesen, Grafiken aus ca. 5 Meter Entfernung betrachten, um die groben Bildschirmpunkte etwas zu vertuschen.
 
Die Werkbank "Workbench"
Die Bedienung des Amigas war relativ einfach, vorausgesetzt das Netzteil war gut zugänglich, denn damit wurde der Computer eingeschaltet. Nach dem Einschalten erlebte man eine Überraschung: Siehe da, es passierte nichts, ein weißer Bildschirm mit einer Hand die eine Diskette hielt, war alles. Nach dem Einlegen der Workbench-Diskette wurde der gleichnamige Desktop geladen. Ordner wurden als Schubladen dargestellt, während die Symbole für Programme und Anwendungen standen. a500 workbench
 
Alternative Computer
Einige weitere Computer, die zur selben Zeit auf dem Markt kamen, waren u. a. der der Brotkasten oder C64 (Commodore 64), der bereits erwähnte Atari und der Commodore 128. Diese Rechner durften neben dem Amiga auch in die niedrigen Preisklassen eingereiht werden. Der C64 war der Renner, da er neben dem günstigen Preis wenig Platz auf dem Schreibtisch einnahm. Dieses Teil gefiel mir aber nicht bzw. war mir zu mickrig. Allein schon die Tatsache, dass der C64 zum Zeitpunkt als der Amiga 500 auf dem Markt erschien, ein Kassettenlaufwerk zum Laden von Programmen und Speichern von Daten benötigte schien mir als abartig. Das Suchen von Dokumenten dauerte länger, als das Schreiben.


Der Retro Computer Amiga von Commodore

Das erste Modell der Amiga-Computerreihe war der Amiga 1000, der am 23. Juli 1985 vom amerikanischen Unternehmen Commodore veröffentlicht wurde. Für die damalige Zeit war dieser Computer eine Revolution, was nicht zuletzt auf die Einführung von 8-Bit- auf 16-Bit-Systemen zurückzuführen ist. Später spendierte das Unternehmen Motorola dem 1000er sogar einen 32-Bit-Prozessor. Untergebracht war die ganze Hardware noch in einem Kastengehäuse, während man bei den späteren Modellen alles in der Tastatur unterbrachte. Bereits 1987 warf Commodore weitere Modelle auf dem Markt, wie z. B. den Amiga 2000 und den Amiga 500.
 
Gutes Preis- Leistungsverhältnis
Diese Amigas galten als ein äußerst leistungsstarke Rechner, die auch einen kleineren Geldbeutel nicht allzu sehr strapazierten. Für seine Zeit darf der Amiga durchaus als Weltneuheit betrachtet werden. Eine farbige grafische Oberfläche, Hardwareunterstützung für Grafik-Animationen und Vierkanal-Sample-Sound waren für den Amiga eine Selbstverständlichkeit. Ein wesentliches Merkmal war im Unterschied anderer Computer der damaligen Zeit, sein präemptives Multitasking. Trotz nur einer CPU (Haupt- oder Zentralprozessor) werden damit mehrere Aufgaben nach einem Zeitplan abwechselnd abgearbeitet. Mit zwei Computern der Amiga Familie von Commodore konnte ich Erfahrungen sammeln, mit dem Amiga 500 und dem Amiga 1200 HD.
 
Kurze Zusammenfassung der Amiga Story
Zu Beginn seiner Entwicklungszeit des Amigas wäre er beinahe zum Atari geworden, ebenfalls einem spielfreudigen Heimcomputer. Jay Miner, der geistige Vater des Amigas kam aus dem Lager Atari, stieg aber 1981 aus. Laut Vereinbarung vom Juli 1983 war Atari zwar der Geldgeber aber der Börsenskandal vom Dezember 1982 zwang Ray Kassar, dem Chef von Atari noch im selben Monat (Juli 1983) zum Rücktritt. Die Schacherei ging weiter, als Juli 1984 Atari an Jack Tramiel, dem entlassenen Gründer von Commodore, verscherbelt wurde. Tramiel wollte den Amiga kaufen, doch Commodore hatte die Nase vorn und erwarb ihn. Anfangs kriselte es noch aber letztlich blieb der Erfolg nicht aus.
 
Verblüffend ist, diese Retro-Computer sind durchaus nicht in Vergessenheit geraten, denn man kann heute noch einen Amiga bei Amazon erwerben


Microsoft Windows 3.0

 
Während meiner langjährigen Tätigkeit am PC mit MS-Betriebssystemen, sammelte ich jede Menge Erfahrungen, die von Höhen und Tiefen begleitet waren. Hier ein Auszug meiner Begeisterung aber auch meines Ärgers über 13 Betriebssysteme, die von Windows 3.0 bis Windows 10 reichten. Die hier genannte Software zur Fütterung meiner Rechenkiste, führte mich etappenweise aus dem "Amiga-Pixeldasein" in eine neue "Fensterwelt".
 
Als ich mein IT-Fernstudium 1994 begann, nutzte ich für meine Arbeiten noch einige Zeit den Amiga, doch bald erfuhr ich aus den Medien, vom Wunderwerk des amerikanischen Unternehmers und Programmierers Bill Gates. Dieser Mann veränderte nicht nur die Welt, sondern auch meinen Computer-Alltag. Durch die Anschaffung eines IBM-Laptops, eine für heutige Verhältnisse ziemlich klobige Kiste, machte ich eine allererste Bekanntschaft mit Windows. Für meine damaligen, äußerst bescheidenen finanziellen Verhältnisse war dieser PC zwar sehr teuer aber dafür unverwüstlich. windows 3.0
Das kleine Guckerl bestach jedoch damit, dass mich auf einem LCD Monitor das vorinstallierte Windows 3.0 in völlig neuer ungewohnter Auflösung anlächelte. Nun machte das Lernen doppelten Spaß und es lief fast wie von selbst, was den Zensuren meiner Diplomarbeiten einen besonderen Touch verliehen.

Zwar war allgemein bekannt, dass ein weiteres Wundergerät, der Mac (Macintosh) des kalifornischen Unternehmens Apple durch die IT-Welt geisterte, doch für dieses Spielzeug war mein Geldbeutel zu klein. Apple gilt auch heute noch als einer der größten Konkurrenten von Microsoft, was vermutlich der "angebissene Apfel" symbolisieren soll (bissiges Konkurenzdenken). Besonders dem Mitbegründer und Geschäftsführer Steve Jobs war es zu verdanken, dass der Mac in punkto Zuverlässigkeit den Windows-PCs die Stirn bieten konnte.

Die Geschäftspolitik von Microsoft war jedoch sehr clever, denn der Konzern bot sein Windows günstiger an und ketschte sich fast alle Computer-Hersteller, um seine Betriebssysteme als Standard mit ihren Geräten zu verbrüdern. Bei Apple-Computern sind Hard- und Software zwar aus einer Hand, das Design anmutiger aber dafür auch wesentlich teurer. Das ist auch der Grund, weshalb ich bis heute Windows nutze.


Microsoft Windows 3.1

Der Schwerpunkt meines Studiums war das Programmieren von Datenbanken, was mich an die Grenzen von Windows 3.0 brachte. Windows 3.1 hatte die Werkzeuge die ich benötigte und so rüstete ich auf. Ich verdoppelte auch gleich den Arbeitsspeicher von 8 MB auf 16 MB. Die Erweiterungen machten sich besonders bei Visual Basic für DOS stark bemerkbar. Auch mein privates (Kabelsalat-) Netzwerk legte einen Zahn zu. Mein IBM-Laptop L40 SX konnte in der damaligen Zeit als Luxus pur bezeichnet werden, knapp 2000 DM musste ich dafür berappen. Übrigens, die Kiste läuft nach über 23 Jahren heute noch. windows 3.1
Allerdings hat der Akku längst seinen Geist aufgegeben und wurde vor Jahren bereits entsorgt. Auch die beiden CMOS-Batterien, die zum Speichern der BIOS-Parameter nötig sind, sind hinüber, wobei man zum Wechseln das Gerät total zerlegen müsste. Da ich diesen Retro-Laptop nur hin und wieder lediglich zum Vorführen nutze, fällt mir kein Stein aus der Krone, zum Starten jedes Mal die Referenzdiskette einzulegen. Das Booten dauert gut und gern 10 Minuten, danach müssen nur noch Datum und Uhrzeit korrigiert werden. Windows 3.1 sowie alle Programme können nun ohne Probleme von der Platte geladen und ausgeführt werden.

Die robuste Ausführung des Laptops war noch Wertarbeit, das Netzteil ein unverwüstlicher Koloss und eine Statusanzeige mit 11 Symbolen gibt Auskunft über das System. Von der Gestaltung des Handbuchs können heutige Computerhersteller nur träumen. Ein laminierter, dreiteiliger, klappbarer Wälzer, der jedes Buchregal schmückt, beherbergt auf der linken und rechten Seite mit jeweils 2 Disketten, die fest eingerastet, dort schützend Obhut finden. Die Lektüre hat IBM gut bebildert und liefert ausreichend Informationen, um dem Gerät in allen Situatíonen Herr zu werden. [ Bilder vom IBM-Laptop L40 SX ]

Windows 3.1 funktioniert im Zusammenspiel mit dem IBM-Laptop und DOS tadellos. MS Works 3.0, eine abgespeckte museumsträchtige Office-Anwendung, darf heute als Rarität betrachtet werden. Diese Anwendung sowie Visual-Basic für DOS sind waren für mich wichtige Werkzeuge, um die Lektionen für mein Studium zu verwalten. Diese Anwendungen und etliche weitere Daten befinden sich immer noch völlig unversehrt auf dem alten Laptop. Funktionen vieler Windows-Anwendungen konnten schon in der 3er-Serie mit Makros gesteuert werden, was mir eine wesentliche Arbeitserleichterung ermöglichte.

Abstürze hatten bei Windows 3.1 Seltenheitswert, der bösartige Bluescreen wurde erst in späteren Versionen geboren. Ärgerlich waren unter anderen lediglich kleinere Bugs, besonders der Basic- bzw. DOS-Error "Division by zero", der auftrat, überschritt man zum Beispiel beim Programmieren den linken oder rechten Rand. Über ein derartiges Problem(chen) kann man heute nur noch lächeln aber gerade deshalb finde ich es erwähnenswert. Über den Datenverlust, der daraufhin folgte, konnte ich aber ganz und gar nicht lächeln. Dennoch stufe ich Windows 3.1 nachträglich als eine große Bereicherung und als ein Glanzstück an Pionierarbeit für das kommende Computerzeitalter ein.


Microsoft Windows 98 und Windows 98 SE

Mein anfänglicher Stolz, einer der ersten Kandidaten zu sein, der Windows 98 auf seine Kiste schaufeln durfte, schlug bald in Wut und Verzweiflung um. Kaum auf den Powerschalter gedrückt, streckte mir mein PC mit einem blauen Bildschirm die Zunge raus oder wollte erst gar nicht richtig starten. Die Abhilfe war nur ein totales Schreddern der Platte, da sich die Kiste einfach anders nicht bändigen ließ. Danach erst konnte Windows 98 neu aufgesetzt werden, doch waren weitere Abstürze nicht zu vermeiden. Als Onkel Microsoft etwas später die Second Edition für Windows 98 herausbrachte, funktionierte alles wieder reibungslos. windows 98
Microsoft Windows 98 SE
Ein Wunder ward geschehen, denn das absturzfreundliche Windows 98 verwandelte sich in ein hervorragendes und zuverlässiges Betriebssystem, das die Namenserweiterung "SE" (Second Edition) erhielt. Es war ein Vergnügen mit dem Teil zu arbeiten, dabei wurde Sicherheit großgeschrieben. Die Verbesserungen waren überwältigend, die um nur einige zu nennen, in den Erweiterungen der Netzwerkunterstützung, der Internetverbindungsfreigabe und der besseren USB-Unterstützung lagen. Ein weiteres Zuckerl waren die Windows-Standardtreiber, die es zuließen, Chipsätze und gängige Hardware von Fremdfirmen, ab Erscheinung von Windows 98 SE an zu unterstützen.

Diese Treiber ersetzten veraltete Treiber oder arbeiteten reibungslos mit den Original-Treibern zusammen. Somit war gewährleistet, dass alle installierten Geräte problemlos funktionierten. Wie alle Betriebssysteme der Win9x-Reihe basierte es auf MS-DOS und unterstützte durch das neu integrierte DirectX fast alle Anwendungen des Multimediabereichs. Ausgestattet war Windows 98 SE mit dem Internet Explorer 5.0, dem Windows Media Player 6.1 und der Datenbankanbindung MDAC (MicrosoftDataAccessComponents).

Microsoft wollte den Patch-Support 2004 weltweit einstellen, doch wegen der großen Nachfrage und der zahlreichen Nutzung des Systems, wurde der Support bis Mitte 2006 verlängert. Wie man es von Microsoft gewohnt war, löste wieder einmal ein verkorkstes Betriebssystem ein gutes ab. Die Windows Millennium Edition (ME) wurde zum Millennium-Flop.


Microsoft Windows 95

Windows 95 löste die frühere grafische Benutzeroberfläche ab und gilt als das erste "wirkliche" Betriebssystem der Windows-Reihe. Einiges wurde verbessert und dem Prozessor mit 32 Bit Dampf gemacht (sofern so ein Turboteil verbaut war). Die ganze Chose war noch auf DOS aufgebaut, jedoch war es nicht mehr wichtig. Was jedoch Windows 95 den Magen verdarb, war vermutlich der Neid gegenüber zu starken Maschinen. Das System duldete nämlich generell keine Hauptprozessoren mit mehr als 350 MHz. Eine gemeine "Schutzfehler-" Meldung zwang den Nutzer die Kiste neu zu starten. windows 95
Nach dem Start des Computers, landete man sogleich wiede an selbiger Stelle, wodurch der selbe Fehler erneut ausgelöst wurde, der jeglichen Zugriff verweigerte. Um das Problem zu lösen, musste die CPU im Bios gedrosselt werden. Zu große Arbeitsspeicher ignorierte Windows 95 großzügig und gaukelte dem Nutzer einfach weniger vor als wirklich im Mainboard verbaut waren. Zu wenig Arbeitsspeicher empfand Windows 95 als Sünde und quittierte von Haus aus seinen Dienst. Ansonsten war Windows 95 ein recht ansehnliches System, mit dem sich gut arbeiten ließ. Microsoft wagte damit einen großen Schritt ins neue Windows-Zeitalter.

Meine Bekanntschaft mit Windows 95 kam zustande, als ich mir den ersten Desktop-Rechner zulegte. Von diesem vorinstallierten Betriebssystem war ich vollauf begeistert. Eine andere Dimension tat sich mir auf, die mit einer bislang noch nie dagewesenen Bildschirmauflösung überzeugte. Alle Anwendungen, die ich auf meinem IBM-Laptop bereits installiert hatte und nur in Schwarz-Weiß kannte, strahlten nun in Farbe. Bis auf die kleinen, oben angesprochenen Macken, wähne ich Windows 95 als ein überaus gelungenes Betriebssytem.


Microsoft Windows ME

Das Letzte Betriebssystem der Windows-9x-Linie, das auf MS-DOS aufsetzt war, darf man ohne rot zu werden, wirklich als "Das Letzte" nennen. Es war ein gefundenes Fressen für Microsoft-Gegner. Die Millennium Edition schockte Millionen Nutzer, denn Startprobleme waren an der Tagesordnung, womit nicht nur ich, sondern zahlreiche andere Nutzer zu kämpfen hatten und damit die Internet-Foren füllten. Meine Kiste verbrüderte sich mit vielen schweren Ausnahmefehlern und der Start im abgesicherten Modus etablierte sich zum Standardmodus. Ein Tag ohne Computer-Probleme war wie ein Lottogewinn. windows me
Der Media Player war nicht in der Lage nur ein einziges Mal einen Sound ohne zu stottern wiederzugeben. Ein großes Geheimnis verbarg sich in der laufend erscheinenden Fehlermeldung: "Explorer hat einen Fehler in »unbekannt« verursacht." Es war mein Lieblingsfehler, da er laut Aussage eigentlich gar nicht existierten dürfte. Eine Systemwiederherstellung war auf meinem PC nicht mehr möglich, da der Ordner _restore fehlerhaft war. Dateien und Ordner konnten plötzlich nicht mehr gelöscht werden und zu viele offene Fenster zwangen das System häufig unwillkürlich in die Knie. Manchmal änderte sich das deutsche Tastaturlayout ins amerikanische, dann wieder wird ein "schwerer Ausnahmefehler" angezeigt und der Computer hing. Bluescreens mit den berüchtigten STOPP-Fehlern waren auch nicht gerade selten, was fast immer zu Datenverlust führte.

Nach einer Formatierung der Platte und anschließender Neuinstallation von Windows ME, lief der Rechner einige Zeit ohne Zwischenfälle. Es war aber nur ein kurzes Vergnügen, denn schon bald fing der Spuk von vorne an. Zum Glück kam im Oktober 2001 mit Windows XP wieder ein Betriebssystem auf den Markt das sich sehen lassen konnte und die Scheibe mit ME drauf wurde zum Untersetzer für Getränke degradiert.


Microsoft Windows XP

Endlich brachte Microsoft im Oktober 2001 wieder ein stabiles Betriebssystem heraus, das lange Zeit als das Beste seiner Art galt. Um mir ein flüssiges Arbeiten auf einem lokalen Server mit der Webseiten-Entwicklungsumgebung XAMPP zu garantieren, war ein neuer PC fällig. Für Kundenbesuche schaffte ich mir auch ein neues Notebook an. Auf beiden Geräten war Windows XP vorinstalliert. Dass bereits nach dem Einschalten der erste Start glückte, war ein gutes Omen. windows xp
Windows XP von Microsoft machte seinem Namen alle Ehre, da er für "eXPerience" stand und übersetzt soviel wie Erlebnis oder Erfahrung bedeutet. Rasch freundete ich mich mit dem erweitertem Startmenü von Windows XP an, dabei schien mir, dass alles verbessert wurde. Fehler entstanden meist nur aus Unachtsamkeit in der Handhabung des Computers. Bemerkenswert waren neben vielen neuen Funktionen im Windows-Explorer, auch die Windows Bild- und Faxanzeige, die nicht nur gängige Bildformate öffnete, sondern auch eine Slideshow bot.

War eine gute Soundkarte im PC verbaut, unterstützte dieses Betriebssystem endlich alle gängigen Musikdateien, um im Windows Media Player störungsfrei Musik zu genießen. Gleiches galt auch für Videos und Fotos, denn nur im Zusammenspiel mit einer entsprechenden Grafikkarte, konnte Windows XP auch hier punkten. Dass Windows XP mit 32 Bit Betriebssystem "nur" einen Arbeitsspeicher bis 4 GB RAM unterstützte, war für mich völlig unwichtig.

Windows XP löste die MS-DOS-Linie ab, jedoch ein Konsolenfenster, mit der Bezeichnung "Eingabeaufforderung" blieb fester Bestandteil von Windows, auch noch in späteren Versionen. Die Systemwiederherstellung konnte bei Bedarf nun ebenfalls erfolgreich ausgeführt werden. Wiederherstellungspunkte wurden fehlerfrei, teils automatisch, teils durch den Benutzer angelegt. Das neue NTFS-Dateisystem erlaubte es, mit Dateigrößen über 4GB zu arbeiten. Das private Netzwerk machte auch in Windows XP zicken, doch schließe ich eine fehlerhafte Konfiguration des Routers nicht gänzlich aus.

Sicherheitslücken und Systemfehler konnten mit sog. Hotfixes ausgemerzt wurden. Dazu stellte Microsoft eine Funktion zur automatischen Aktualisierung bereit. Diese Hotfixes konnten auch ersatzweise manuell aus dem Internet heruntergeladen werden. Service-Pack-Installationen trugen zu ständig weiterführenden Verbesserung des Systems bei. Folgende Aktualisierungen wurden kostenlos zur Verfügung gestellt:

Service Pack 1 (SP1) erschienen am 30. August 2002 Supportende am 10. Oktober 2006
Service Pack 2 (SP2) erschienen am 17. September 2004 Supportende am 13. Juli 2010
Service Pack 3 (SP3) erschienen am 21. April 2008 Supportende am 08. April 2014

Der Extended-Support (Erweiterten Support) wurde nach 13 Jahren am 8. April 2014 beendet, nachdem ihn Microsoft wegen der großen Nachfrage noch einmal verlängert hatte. Lange Zeit konnte ich mich nicht entschließen auf Windows 7 umzusteigen und laut Internetforen und Presseberichten wurde Windows XP auch 2016 noch vielseitig genutzt. Die hohen Verkaufszahlen und Marktanteile machten deutlich, dass Windows XP ein hervorragendes Betriebssystem war. War sein Tod verfrüht?


Microsoft Windows Vista

Viele Nutzer meckerten, als Microsoft wieder einmal ein neues Betriebssystem hervorzauberte. Microsoft schuf mit Windows Vista, das im Januar 2007 veröffentlicht wurde, ein gutes Betriebssystem mit vielen neuen Funktionen und ansprechender Optik. Wollte man jedoch Vista mit einer schwachen Kiste betreiben, hatte man beim Starten des PCs schon verloren. Ein reibungsloser Betrieb von Windoes Vista forderte der Mühle schon einige PS ab. windows vista
Mindestvoraussetzungen waren ein PC mit 2,5 GHz CPU-Taktfrequenz und 2 GB RAM Arbeitsspeicher, wobei eine stärkere CPU und mehr Arbeitsspeicher durchaus von Vorteil waren. Auch der Grafikkarte wurde mit Vista einiges abverlangt, ich musste sie wechseln. Als XP Fun sah ich der Umgewöhnung zuerst skeptisch ins Auge, doch langsam gefielen mir die neuen Spielereien, wie zum Beispiel die Benutzeroberfläche Aero. Fenster erhielten Schatten und flüssige Animationen belebten das Minimieren. Die Funktion "Flip" bestach durch eine 3D-Ansicht beim Wechseln zwischen mehreren Fenstern.

Viele Neuerungen machten Sinn, einige waren nur Spielereien. Programme, die unter Windows XP ausführbar waren, hatten auch mit Windows Vista kein Problem und liefen überraschend stabil. Abstürze reduzierten sich auf ein Minimum, vorausgesetzt System und Anwendungen wurden korrekt konfiguriert. Zwar nervte hin und wieder die unerwartete Mitteilung "Keine Rückmeldung", doch statt eines Totalausfalls, wie es bei den Vorgängern häufig üblich war, "fror" das System lediglich für eine Weile ein, um nach einer kurzen Wartezeit wieder "aufzutauen". Nur ganz selten verabschiedete sich das System mit dem so gefürchteten Bluescreen (Stopfehler), wenn doch, war das meist auf einen falschen bzw. defekten Treiber oder einer beschädigten Hardware zurückzuführen. Mein Rechner machte jedenfalls während der gesamten Laufzeit von Windows Vista keine Bekanntschaft mit einem Bluescreen.

Windows Vista, dessen Name lateinisch "sehen" oder "Aussicht" bedeutet, bestach nicht gerade durch seinen Preis, war aber im Vergleich zu MacOS Sytemen war es deutlich billiger. Ich fasse hier noch einmal kurz einige Vorzüge zusammen:

  • Edles Design
  • Leichte Bedienbarkeit
  • Sehr stabil
  • Verbesserte Sicherheit
  • Gute Ordnerstruktur
  • Bessere Kontrollfeldstruktur
  • Windows Mobilitätscenter
  • Speichermanagement
  • Verbesserte Suchfunktion
  • Minianwendungen (Sidebar)
  • Windows Kalender
  • Windows-Fotogalerie
  • Spieleexplor

Wie schon bei Windows XP, wurde auch Windows Vista mit etlichen Updates gesegnet, die allerdings nicht mehr über den Internet Explorer aufgerufen werden konnten, wie es noch bei Windows XP üblich war, sondern über die Systemsteuerung. Gleichermaßen wurde auch Windows Vista mit kostenlosen Service-Pack-Installationspaketen bedacht. Zwei große Service-Packs und ein Plattform-Update beinhalteten viele neue Hotfixes und Funktionen, womit Windows Vista nicht nur erweitert wurde, sondern im Vorfeld bereits, einige Funktionen von Windows 7, der nachvolgenden Version erhielt. Folgende Service-Packs wurden für Windows Vista veröffentlicht:

Service Pack 1 (SP1) erschienen am am 18. März 2008
Service Pack 2 (SP2) erschienen am 26. Mai 2009
Plattform-Update erschienen am 27. Oktober 2009

Die erste Support-Phase der öffentlichen Verfügbarkeit von Updates wäre für einige Windows Vista-Versionen längst abgelaufen. Microsoft bietet aber nun in einer zweiten Phase einen uneingeschränkten Support für alle Windows Vista-Versionen bis 11. April 2017.


Microsoft Windows 7

Gegen Ende Oktober 2009, brachte Microsoft das Betriebssystem Windows 7, mit dem Spitznamen (Codenamen) Longhorn auf den Markt. Es war mir vom ersten Start nach der Installation an sympathisch. Auf dem ersten Blick war es Windows Vista sehr ähnlich, doch schon bald wurden mir auch die weiteren gut durchdachten Neuerungen vertraut. Auf einem meiner beiden Rechner verwende ich zur vollsten Zufriedenheit Windows 7 Professional. windows 7
Die Taskleiste mit der Schnellstartleiste und die Anzeige der Fenster mehrerer Programme als ein Icon zusammengefasst wurde mir zu einer großen Hilfe zum flüssigen Arbeiten. Auch der Desktop etablierte sich zum wahren Hingucker, denn neben einigen anderen Spielereien, kann man den Hintergrund mit eigenen Fotos in eine Slideshow verwandeln, natürlich nur, wenn die Grafikkarte mitspielt.

Die Minianwendungen in einer Sidebar auf dem Desktop wurden aus Sicherheitsgründen von Microsoft entfernt, doch können sie ohne viel Aufwand wieder zum Leben erweckt werden. Sogenannte ISO-Dateien, mit denen man zum Beispiel ein ganzes Betriebssystem auf eine CD oder DVD brennen kann, werden unter Windows 7 nun standardmäßig unterstützt.

Etliche vorinstallierte Codecs, die zum Ausführen von Multimedia-Formaten dringend erforderlich sind, haben in allen früheren Windows-Versionen gefehlt. In Windows 7 wurden die wichtigsten Codecs nachgerüstet, was sich im Media Player oder Movie Maker positiv bemerkbar macht.

Zum Glück hatte ich mich für Windows 7 Professional entschieden, womit im XP-Modus Programme ausgeführt werden können, die unter Windows 7 sonst nicht funktionieren würden. Das allein ist für mich Grund genug, Windows 7 auf meinem PC weiterhin zu nutzen. Mein Notebook unter Windows 8 und jetzt Windows 10 erlaubt es nur bedingt ältere Programme zu nutzen. Im Windows-Explorer hat sich auch einiges geändert, denn nun können Mediendateien aus beliebigen Ordnern in Bibliotheken als virtuelle Sammlungen zusammenfasst werden.

Leider gab Microsoft bekannt, dass auch Windows 7 auf der Abschussliste steht, denn am 14. Januar 2020 endet der Support für dieses beliebte Betriebssystem. Amen!


Microsoft Windows 8 und Microsoft Windows 8.1

Der Nachfolger von Windows 7 wurde 2012 veröffentlicht, damit war Windows 8 geboren. 2014 kaufte ich mir ein neues Notebook mit einem i5 Prozessor, dem vorinstallierten Betriebssystem Windows 7 sowie einer beigelegten DVD mit Windows 8. In meiner Naivität und falschem Übereifer, installierte ich Windows 8, ohne den gloreichen Hinweis auf dem Beipackzettel zu beachten, zuvor eine Backup-DVD von Windows 7 zu brennen. windows 8
Allein schon das Setup dauerte ewig und als sich endlich die neue Benutzeroberfläche auftat, traf mich fast der Schlag. Nur lauter bunte Kästchen, sog. Apps erschienen auf einem blauen Hintergrund. Die Dinger waren sehr wanderfreudig, denn nach jedem Neustart des Rechners, befanden sie sich auf einer anderen Position des Kachelbildschirms. Oh Schreck, das altgewohnte Startmenü war verschwunden und es war auch keine Taskleiste mehr vorhanden.

Ein bescheidenes Erfolgserlebnis war, dass die Windows-Tastenkombinationen noch funktionierten, die ich immer schon zum Navigieren benutzte. So konnte ich wenigstens schon mal den Windows-Explorer und einige Programme öffnen. Es fehlten aber die Schließ-Gadgets, was mich anfangs zwang, alle Fenster offen zu lassen. Erst nach einer ausgiebigen Suchaktion war es mir möglich herauszufinden, wie man offene Fenster wieder schließen kann.

Internet-Ratgeber halfen mir letztlich, mit einer in Windows 8 unterlegten Oberfläche, ähnlich früherer Windows-Versionen, doch noch einigermaßen zurecht zu kommen. Zahlreiche Kritiken aus Internet-Foren, unterstützten meine Meinung, dass sich Windows 8 als eine einzige Katastrophe erwies.

Nicht nur etlichen Programmen wurde das Dasein endgültig verweigert, auch viele Apps konnte man zwar öffnen, doch eine Aktivierung war nicht möglich. Lediglich der Dialog in eine Endlosschleife gedrängt, spendete immer wieder die tröstenden Worte: "Versuchen Sie es später noch einmal". Ich versuchte es später, doch war es vermutlich nicht spät genug. Auch nach einigen Tagen und Wochen, ließen sich die Apps nicht öffnen.

Nun wollte ich, das um Hausecken bessere Windows 7 wieder zurückzuholen, begab mich ins Internet und lud es mir herunter. Danach brannte ich mir eine ISO-Datei von Windows 7, die ich installieren wollte. Dieser Versuch scheiterte aber kläglich, da eine niedrigere Windows-Version nicht angenommen wurde. Es wäre erforderlich gewesen, das Notebook völlig platt zu machen, um danach mit einer kostenpflichtigen neuen Lizenz, Windows 7 komplett neu aufzusetzen. Notgedrungen musste ich das beschädigte System mit Hilfe der Windows 8-DVD wieder zum Leben zu erwecken. Der gesamte Spuk nahm über einen ganzen Tag in Anspruch.

Allmählich gewöhnte ich mich, wenn auch widerwillig, an Windows 8, es blieb mir ja nichts anderes übrig. Nur wenn es unbedingt erforderlich war, benutzte ich das Notebook, die übrige Zeit machte ich einen großen Bogen um den verseuchten Rechner. Erst als das große Update von Microsoft kam, das Windows 8 in Windows 8.1 verwandelte, wurde es etwas besser. Nach weiteren Updates entstand plötzlich ein wirklich brauchbares Betriebssystem. Warum nicht gleich so? Am Dienstag, den 12. Januar 2016 endete der Support für Windows 8 (Gott sei Dank).

Obwohl ich eine geraume Zeit mit Windows 8.1 arbeitet und sehr zufrieden damit war, möchte keine weiteren Worte mehr darüber verlieren. Es hat nicht nur eine große Ähnlichkeit mit Windows 10, sondern die Tage sind auch von Windows 8.1 bereits gezählt. Eigentlich sollte der Support für Windows 8.1 erst 2023 eingestellt werden, Microsoft kündigte aber an, dass er schon 2017 ausläuft und nur noch auf Windows 10 umgestiegen werden kann.


Microsoft Windows 10

Weiterentwicklung von Windows 8
Windows 10, das beste Windows aller Zeiten lautet der Slogan von Microsoft. Diese Aussage kann ich nur zum Teil bestätigen, denn erst nachdem ich Version 1607 installiert hatte, reduzierten sich auch die Probleme auf ein Minimum. Am 29. Juli 2015 veröffentlichte Microsoft eine erste Verion von Windows 10. Nutzer von Windows 7, 8, und 8.1 konnten kostenlos auf Windows 10 upgraden.
windows 10
Icon zum kostenlosen Windows 10 Upgrade in der Taskleiste
Als das Update KB3035583 im Infobereich unten rechts ein Symbol platzierte, womit hingewiesen wurde, dass ein kostenloses Upgrade auf Windows 10 verfügbar ist, war ich anfangs noch etwas skeptisch. Nach einer Komplettsicherung des Betriebssystems, wagte ich ein Upgrade auf Windows 10. Die gesamte Prozedur nahm gut einen halben Tag in Anspruch. Nach erfolgreicher Installation, war auf dem ersten Blick kein großer Unterschied zu Windows 8.1 erkennbar.

Windows 10 mit Anlaufschwierigkeiten
Alles lief wie bei Windows 8.1, bis auf einen gemeinen optischen Fehler, der nach Auswahl aller Apps im Starmenü die Titel abdunkelte. Je weiter man herunterscrollte, um so dunkler und unlesbarer wurde die Schrift. Unten angekommen, war gar nichts mehr zu erkennen. Laut Internetforen kämpften viele Nutzer mit diesem Problem, das einige "Schlauberger" auf die Grafikkarte schoben, was natürlich totaler Blödsinn ist. Durch einen weiteren Bug wurde mir meine Identität entzogen, denn plötzlich war ich ein anderer und wohnte etwa 80 Km von meinem Heimatort entfernt.

Windows 10 » Version 1511
Durch Zufall entdeckte ich, dass Microsoft das Build 14393.187 herausbrachte, die Windows 10 Version 1511. Kurz entschlossen wechselte ich zu diesem, was zusammen mit dem Herunterladen einen langen Tag kostete. Der Startmenüfehler war zwar verschwunden, doch es erschienen plötzlich zwei Administratoren, einer mit allen und einer mit eingeschränkten Rechten, die man aber nicht ändern konnte. Ein Löschversuch des überflüssigen Benutzers, der übrigens mit gleichem Computernamen eingetragen war, schlug fehl. Das Ärgerliche war, die Kiste startete mit dem "minderbemittelten" Administrator, der das Benutzerkonto nicht ändern durfte. Während der Suche nach einer Lösung dieses Problems, meldete Windows, ein Update mit einem Mega-Patch.

Windows 10 » Version 1607
Im Updatefenster stand die Nachricht, das Mega-Patch Build 14393.222 stünde zum Download bereit, welches die Windows 10 Version 1607 beinhaltete. Irgendwie überforderte die Installation meinen PC, denn nach einigen Stunden blieb der Updatestatus bei 80% hängen. Nach 2 Stunden hatte sich der Ladebalken immer noch nicht verändert. Über meinen anderen PC holte ich mir das ca. drei Gigabyte große Anniversary Update händisch von der Microsoft-Webseite. Download und Installation dauerten wieder etliche Stunden, doch diese Investition an Zeit hat sich gelohnt und ich brannte mir eine DVD mit Windows 10.

Windows 10 » Version 1607 (Anniversary-Update)
Windows 10 Version 1607 läuft sehr stabil und schnell. Der systemeigene Virenscanner Windows Defender wird laufend updatet, somit erreicht man ein Optimum an Sicherheit. Die Liste der Programme im Startmenü wird nach Anklicken des Startbuttons korrekt aufgeklappt und alle Apps werden alphabetisch geordnet angezeigt. Das Info-Center, dessen Symbol über die untere rechte Ecke im Info-Bereich erreichbar ist, wurde verbessert. Ein Zahlensymbol informiert den Nutzer darüber, wie viele Benachrichtigungen enthalten sind, die per Mausklick geöffnet oder gelöscht werden können. Das Kontextmenü (rechte Maustaste) des Startmenüs kann vom Benutzer erweitert werden und Microsofts digitale Sprachassistentin "Cortana" kann nun wesentlich mehr, als in den Vorgängerversionen. Mir wurde sie aber zu lästig, deshalb habe ich ihr Sprechverbot erteilt und die Dame einfach abgeschaltet. Endlich bin ich wieder ich und mein Standort ist tatsächlich der Richtige. Angeblich wurde auch am Edge-Browser gefeilt, doch wenn er auch durch rekordverdächige Schnelligkeit besticht, ich kann mich immer noch nicht mit ihm anfreunden. [ Mehr über das Anniversary Update ]

Wenn die beste Problembehandlung nicht mehr greift
Fehler werden meist nicht vom PC verschuldet, sondern von dem, der ihn bedient. Hinter vielen kostenlosen Progrämmchen lauern sie, die Wüstlinge, genannt Viren. Die bösartigsten, die Trojaner, schlafen zuerst einige Zeit, um meist später und etappenweise ihr Zerstörungswerk zu verrichten. Der Begriff stammt aus der griechischen Mythologie, in der erzählt wird, wie sich griechische Soldaten in einem hölzernen Pferd versteckten, um nachts Troja anzugreifen. Die meisten Würmer werden zwar von eigenen Windows 10 Bordmitteln, wie zum Beispiel Windows Defender erkannt, doch viele tarnen sich als Apps, die vom Benutzer im gutem Glauben heruntergeladen werden. Sie gaukeln dem Nutzer häufig hilfreiche Wartungstools vor, dabei bewirken sie das pure Gegenteil und verrichten gut getarnt ihr schädliches Werk.

Windows Defender
Statt eines Virenscanners wie Avira, AVG oder andere Anwendungen zum Vernichten bösartiger Software benutze ich seit einigen Jahren den Windows Defender. Warum soll ich ein optionales speicherfressendes Teil installieren, wenn im Windows Betriebssystemen bereits ein leistungsstarkes AntiSpyware Tool integriert ist. Die letzten Versionen des Defenders wurden von Microsoft in soweit verbessert, dass sie jederzeit anderen Virenscannern die Stirn bieten können, jedenfalls den kostenlosen Fremdscannern.

Systemdatei-Überprüfungsprogramm » SFC
Aus Testgründen habe ich den sog. System File Checker, kurz SFC einmal ausgeführt, dabei musste ich feststellen, dass Microsoft auch hier geschraubt hat. Gut zu wissen, denn wurde das Betriebssystem von einem Schädling einmal versaut, kann dieses Windows Dienstprogramm vielleicht helfen. Je nach Schadensgröße, können Reparaturen viel Zeit kosten, doch kann ein "Plattmachen" des Systems in den meisten Fällen damit vermieden werden. Der SFC, kann nur mit Administratorrechten ausgeführt werden und war schon in früheren Windows-Versionen integriert.

Die Vorgehensweise ist ganz einfach: Man kopiert den entsprechenden Befehl mit einem Rechtsklick mit "Einfügen" in die Eingabeaufforderung. Noch komfortabler kann eine Überprüfung und oder Reparatur über PowerShell erledigt werden. Diese kann anstelle der Eingabeaufforderung über Einstellungen /Personalisierung/Taskleiste mit dem Schalter "Ein/Aus" ausgewählt werden.

Wenn das Überprüfungsprogramm feststellt, dass eine geschützte Datei fehlerhaft ist oder überschrieben wurde, holt es die korrekte Version der Datei aus dem Cache-Ordner (%Systemroot%\System32\Dllcache) oder aus den Windows-Installationsdateien. Anschließend wird die inkorrekte Datei ersetzt. Mit SFC kann auch der Cacheordner überprüft und wieder aufgefüllt werden.

Befehle des Systemdatei-Überprüfungsprogramms
Da ich nicht alle Befehle des SFC-Überprüfungsprogramms selbst einzeln ausprobierte, habe ich die folgende Auflistung mit den wichtigsten SFC-Anweisungen dem Artikel KB 310747 der Supportseite von Microsoft entnommen:

sfc /scannow
Überprüft alle geschützten Systemdateien und ersetzt falsche Versionen durch die richtigen Microsoft-Versionen. Für diesen Befehl ist unter Umständen ein Zugriff auf die Windows-Installationsdateien erforderlich.

sfc /scanboot
Überprüft alle geschützten Systemdateien bei jedem Start des Computers. Für diesen Befehl ist jedem Start des Computers unter Umständen ein Zugriff auf die Windows-Installationsdateien erforderlich.

sfc /revert
Setzt die Überprüfung auf die Standardeinstellungen zurück. Es erfolgt keine Überprüfung der geschützten Dateien beim Start des Computers. Die Standardgröße des Caches wird mit diesem Befehl nicht zurückgesetzt.

sfc /scanonce
Überprüft alle geschützten Systemdateien bei einem Neustart des Computers. Für diesen Befehl ist beim Neustart des Computers unter Umständen ein Zugriff auf die Windows-Installationsdateien erforderlich.

sfc /purgecache
Leert den Dateicache und überprüft alle geschützten Systemdateien. Für diesen Befehl ist unter Umständen ein Zugriff auf die Windows-Installationsdateien erforderlich.

sfc /cachesize=x
Legt die Größe des Dateicaches auf x MB fest. Die Standardgröße des Dateicaches beträgt 50 MB. Dieser Befehl macht einen Neustart des Computers erforderlich. Danach muss der Befehl sfc /purgecache ausgeführt werden, um die Größe des Caches auf der Festplatte festzulegen.

Die Redmonder entwickeln Windows 10 ständig weiter
Was derzeit bereits mit Windows 10 auf dem Bildschirm gezaubert wird, ist schon phänomenal, doch Microsoft immer noch einen drauf. Voller Zuversicht warte ich nach Redstone 1 und dem Redstone 2, dem Anniversary-Update Windows 10 » Version 1607, auf das Creators Update » Version 1704 (Redstone 3), das im Frühjahr 2017 erscheinen soll. Es sind sicherlich weitere neue Features bzw. gute Funktionen zu erwarten, doch vorab hüllt sich Microsoft darüber noch in Schweigen.


Geheimnisvolle und imposante IT-Welt

Sicherlich ist fast jeder Besitzer eines Computers schon mal über den Begriff "IT", der Abkürzung von Informationstechnik gestolpert. Informationen, wie Bilder, Filme und Texte werden in elektronische Daten umgewandelt. Schnittstellen von Mensch zu Maschine leiten die Daten zum Mikroprozessor und den Chips, den jeweiligen Helferlein. Von dort werden sie an die entsprechenden Bauteile, wie Bildschirm, Lautsprecher, Speichermedien oder Drucker weitergeleitet.
 
Wunderwerk der elektronischen Informationstechnik
Ein Intel Core i7 Prozessor, einer der besten auf dem Markt erhältlichen Mikroprozessoren beinhaltet um die 1.700.000.000 (1,7 Milliarden) Transistoren auf seiner Platine und arbeitet bis zu 4,4 Milliarden Arbeitszyklen pro Sekunde ab (4,4 GHz).
 
Einstieg in die Computerwelt
Etwa 1986 musste ich aus gesundheitlichen Gründen die Bildhauerei an den Nagel hängen. Auch die folgende Tätigkeit in einer Fabrik ließ sich mit meiner Erkrankung nicht unter einem Hut bringen. Ein weniger beschwerlicheres neues Standbein wurde fällig, so suchte ich nach einer anderen Herausforderung. Zufällig stolperte ich im Wartezimmer eines Arztes auf einen interessanten Artikel in einem Magazin. Ein Beitrag, besser eine Lobeshymne über den Amiga Computer von Commodore, womit man nicht nur Daten verarbeiten konnte, sondern auch digital etwas künstlerisch kreativ sein konnte. Der Artikel ließ mich stutzig werden und ich besorgte mir weiteres Informationsmaterial. Ohne lange zu zögern kaufte ich mir so ein Teil. So wurde ich stolzer Besitzer eines Amiga 500 und wagte bereits während meiner Krankenzeit die ersten Schritte damit.


Der Retro Computer Amiga von Commodore
Das erste Modell der Amiga-Computerreihe war der Amiga 1000, der am 23. Juli 1985 vom amerikanischen Unternehmen Commodore veröffentlicht wurde. Für die damalige Zeit war dieser Computer eine Revolution, was nicht zuletzt auf die Einführung von 8-Bit- auf 16-Bit-Systemen zurückzuführen ist. Später spendierte das Unternehmen Motorola dem 1000er sogar einen 32-Bit-Prozessor.
 
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Der Commodore Amiga 500
Der Amiga 500 war der meistverkaufte Amiga-Computer von Commodore und sicherlich auch einer der meistverkauften Heimcomputer-Modelle der damaligen Zeit. Ein RGB-Monitor, der aus den Rot-, Grün und Blauanteilen von Farben ein buntes Bild zusammenmixte, sowie ein Nadeldrucker gehörten zu den wichtigsten Bestandteilen der Erstausstattung. Der Amiga 500 war kein PC (Personal Computer) wie man ihn heute kennt, vielmehr kann man ihn als Heim- und Spielecomputer einordnen. Seine Bild- und Tonqualität war gegenüber den damals üblichen Standards deutlich überlegen. Dennoch ähnelten Grafiken eher wie ein Mosaik, denn die Pixel (Bildschirmpunkte) eines Bildes waren sehr grob und kein Vergleich, gemessen an der heutigen Bildqualität..
 
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Der Commodore Amiga 1200
Irgendwann ging es mir auf den Wecker, ständig mit der Workbench zu starten oder ständig als einzige Datenträger die Disketten zu wechseln, daher besorgte ich mir 1995 den ersten auf dem Markt erhältlichen Amiga 1200 HD. In diesem Teil, der wie der 500er sein System in der Tastatur beherbergte, war eine Festplatte verbaut mit sage und schreibe 100 MB (später 500 MB) Speicherkapazität. Die Sensation war, man konnte von der Platte tarten. Das Betriebsystem, AmigaDOS, der CLI (Kommandozeileninterpreter) und das Boot-Menü befanden sich nun auch auf der Festplatte.
 
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Grafik mit dem Amiga
Nachdem ich mich mit dem Amiga soweit angefreundet hatte, indem ich seine Qualitäten aber auch seine Tücken kannte, war ich mit den grafischen Eigenschaften der eigenen Bordmittel nicht mehr ganz zufrieden, ein Grafikprogramm musste her. Es gab zu dieser Zeit etliche Grafikprogramme für den Amiga, doch möchte ich eines der Besten seiner Art hier erwähnen. Deluxe Paint entzückte laut Magazinen als umfangreichste Grafiksoftware die Amiga-Gemeinde und wurde auch bestens vermarktet. So fackelte ich auch nicht lange und besorgte mir DPaint.
 
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Komponieren und Samplen mit dem Amiga
Nach dem Einstieg in die Programmiersprache (Amiga-) Basic, erstellte ich für mich nützliche Anwendungen. In einer Lektion meines Fernstudiums wurde mir die Aufgabe gestellt, ein komplexes Programm zur Verwaltung eines Friseurgeschäfts mit mehreren Filialen zu erstellen. Da mir dabei oft der Kopf rauchte, wollte ich etwas Abwechslung und befasste mich mit Computermusik. Erste Kontakte knüpfte ich mit Basic, mit dessen Hilfe ich über ein Librarie den Sound Chip Paula ansprach. Die ersten Töne bekamen nun ein Gesicht in Form von Notenwerten.
 
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Microsoft Windows
Die Betriebssysteme Windows des US-amerikanischen Unternehmens Microsoft, waren seit den 90gern die Grundlage für meine Arbeit am PC. Trotz dem hervorragend modular aufgebauten Linux, konnte ich mich mit diesem Betriebssystem nicht anfreunden. Ein wesentlicher Vorteil besteht darin, dass Microsoft-Betriebssysteme auf neuen Computern bereits vorinstalliert sind. Auch das Updaten auf übergeordnete Systeme und Erweiterungen erweist sich, bis auf einige Ausnahmen als relativ einfach.

Die Windows-Versionen für private Nutzung, fasste ich in einer Liste zusammen. Versionen, mit denen ich einmal arbeitete, sowie jene, die von mir heute noch genutzt werden, hob ich besonders hervor. Ferner öffnen zwei Links einen kurzen Erfahrungsbericht und einige Bilder.
 
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Smartphones beherrschen die Welt
Neben Grippe, Pest, Cholera und Drogen, gesellt sich eine neue Plage zu den Geißeln der Menschheit. Man braucht nicht weit zu gehen, um Menschen zu finden, die von "Smartphoneitis" befallen sind.

thumb handysucht test Veröffentlicht wurde dieses YouTube-Video am 03.03.2016 von taff auf ProSieben. Laut einer Studie sind aktuell 176 Millionen Menschen weltweit handysüchtg, im Jahr 2013 waren es dagegen nur 79 Millionen. In 2 ¾ Jahren über 100% gibt zu Denken. Immer griffbereit! Eine aktuelle Studie besagt, dass wir unser Handy etwa 135 Mal am Tag benutzen. Dieses Experiment zeigt, wie handysüchtig wir wirklich sind.

Man muss es haben aber braucht man es denn?
Kontakt zu Notarzt, Polizei, Arbeitsplatz oder Familie, kann man auch mit einem einfachen Mobiltelefon haben, warum muss es also unbedingt eine Multimediamaschine sein?
 

Mit Joomla! CMS eine aussagekräftige Homepage erstellen

Immer häufiger findet man Internetseiten, die einen fast erschlagen. Der Bildschirm wird von riesigen Animationen eingenommen und Fachausdrücke knallen einem um die Ohren. Als Webdesigner war es mir stets ein Anliegen, die wesentlichen Aussagen eines Internetauftritts nicht aus den Augen zu verlieren:

   •   Beste Werbewirksamkeit und klare Darstellung Ihrer Wünsche
   •   Intensive Planung Ihres Internetauftritt
   •   Faire Preise und übersichtliche Kostenaufstellung vorab
   •   Bestmögliche Sicherheit durch aktuelle System-Dateien
   •   Einfache Nutzung per Seiten-Management
   •   Im Internet gefunden werden (Suchmaschinenfreundlichkeit)

Dies und vieles mehr kann mit Joomla! Content Management System (CMS) realisiert werden. Ein System, dass von überall, wo ein Internet zur Verfügung steht, gemanagt werden kann. Die aktuellste deutschsprachige Version von Joomla! kann man sich von jgerman.de kostenlos herunterladen. Falls es Ihre Zeit nicht erlaubt, selbst einem Internetauftritt zu erstellen, stehe ich jederzeit mit Rat und Tat zur Verfügung.

Für Joomla! entscheiden und loslegen!
Eine Installation von Joomla! ist sehr einfach, auch stehen zahlreiche Templates zur Verfügung, die standardmäßig ein gutes Layout bieten. Eine ausführliche Anleitung zu Installation und viele nützliche weiterführende Details findet man bei joomla.org. Hat man diesen Weg erst einmal erfolgreich beschritten, möchte man seine Homepage gern nach eigenem Gutdünken ganz individuell gestalten. Nicht selten steht dann einer ratlos vor dem Problem, wie er die Sache wohl angehen soll.

Benötigen Sie Hilfe zur weiteren Vorgehensweise?
Gerne helfe ich dabei auch diese Hürde zu meistern. Je nach Umfang des Arbeitsaufwandes sind meine Dienste als Rentner unentgeltlich, bin aber einer kleinen Spende durchaus nicht abgeneigt.

Meine Laufbahn als Webdesigner
2001 hatte ich begonnen professionelle Internetauftritte zu erstellen, bzw. zu warten. Teilweise arbeitete ich in einem Team und teilweise selbständig.

In den Anfangszeiten gestaltete ich vorwiegend HTML-Seiten in der sog. Frame-Technik. Damit konnte man eine beliebige Anzahl an eigenständigen Seiten in eine integrieren. Der Vorteil war, es konnten einzelne Frames gescrollt, während andere davon unbeeinflusst bliebe. Die Frames (Rahmen) wurden von Netscape eingeführt und etwas später auch von andern Browsern übernommen.

Warum sind Framesets heute out?
Framesets waren zwar praktisch, doch bedurfte es eines soliden Grundwissens, die Unterseite eines Frames gezielt zu verlinken. Es war nur mit einem komplizierten Code möglich, einen Frame zusammen mit dem Frameset separat zu öffnen. Suchmaschinen unterstützen diese Methode nicht und kamen damit häufig ins Schleudern. Die sog. Spider, Programme zum Durchsuchen einer Webseite, die von Suchmaschinen verwendet werden, befinden sich bei Seiten ohne Navigation somit in einer Einbahnstraße. Es liegt also auf der Hand, dass Framesets von Suchmaschinen kaum oder gar nicht gelistet werden. Um weiterhin zeitgemäße Internetauftritte anbieten zu können, entschloss ich mich um 2006, das Content-Management-System (CMS) einzusetzen.

Wie und warum gerade CMS?
Mit CMS brach eine neue Ära an, denn nun war es möglich, dass auch Kunden mit wenig Programmier- oder HTML-Kenntnissen, ihre Homepage nun selbst mit Inhalten füttern können, ohne den Aufbau der Webseite (Template) ändern zu müssen. Die Inhalte können aus Text- und Multimedia-Dokumenten bestehen und mit einem Editor, ähnlich wie in einem Textverarbeitungsprogramm behandelt werden.

Joomla! CMS, ein Alleskönner!
Obwohl es zahlreiche CMS-Programme gibt, entschied sich unser Team und ich, weiterhin nur noch Joomla! CMS, dem Weltmeister zu nutzen. Laufend feilen Programmierer der ganzen Welt an diesem System, um es immer wieder zu verbessern. Joomla! wird als Open Source (offene Quelle) völlig kostenlos angeboten. Ebenso sind zahlreiche Erweiterungen und Templates kostenlos bei joomlaos.de erhältlich. Übrigens, die Homepage, auf der Sie sich gerade befinden, wurde mit auch Joomla! erstellt.

Für Joomla! aufrüsten...
Mit CMS hat sich für den Internetdienstanbieter auch einiges geändert. Es genügt nicht mehr, nur einen Server mit Webspace (Speicherplatz) anzubieten, er muss auch eine Datenbank zur Verfügung stellen. Ein CMS besteht nämlich aus einem Grundgerüst, vergleichbar mit einem Gebäude, in dessen Innenbereich sich ein Raum mit den Inhalten befindet, der Datenbank. Um einen kleinen Eindruck von Joomla! zu gewinnen, besuchen Sie doch einfach mal die Webseite livedemos.net. Bevor Sie auf dieser Seite eine Kennenlern-Tour antreten, empfehle ich Ihnen, rechts weiter unten, die Seite erst einmal auf Deutsch umzustellen.